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Klaus Gutscher

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Klaus Gutscher (* 1942; † 2015) gehörte von 1988 bis 1989 (als Nachrücker für Gerhard Leicht) und nochmals von 1992 (als Nachrücker für Gerhard Wurst) bis 2014 für die CDU dem Gemeinderat von Pforzheim an.

Selbst einst aktiver Wasserballer und Trainer des 1. BFC Pforzheim, gehörte er dem Sportausschuss und dem Ausschuss für öffentliche Einrichtungen an. Er vertrat die Stadt Pforzheim im Regionalverband Nordschwarzwald und im Aufsichtsrat der Stadtbau GmbH. Er war außerdem im Vorstand des 1. FC Pforzheim 1896 e.V., als dieser durch Insolvenz zwangsweise abstieg.

Gutscher erregte 2012 größeres Aufsehen, als er sich für fünf Iraker einsetzte, die sich im Hallenbad sexueller Belästigung schuldig gemacht hatten. In einem Brief an Bäderamts-Chef Erich Forstner forderte Gutscher in Unkenntnis der Vorwürfe die Aufhebung des Hausverbots gegen die Iraker. Als Sportfunktionär (stellvertretender Sportkreisvorsitzender) setzte er sich weiter für die Integration von Migranten im Sport ein.[1] 2014 wurde Gutscher nicht wiedergewählt.

Einzelnachweise

  1. Gutschers Iraker-Brief löst breite Empörung aus in: Pforzheimer Zeitung, 27. April 2012.
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