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Grabdenkmal für Markgraf Bernhard den Jüngeren von Baden-Durlach

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Grabmal für Markgraf Bernhard den Jüngeren von Baden-Durlach in der Schloßkirche Pforzheim


Das Grabdenkmal für Markgraf Bernhard den Jüngeren von Baden-Durlach ist Bernhard (* 1517; † 20. Januar 1553), dem Sohn des Markgrafen Ernst von Baden-Durlach mit Elisabeth von Brandenburg-Ansbach, gewidmet.[1] Das Kulturdenkmal ist das „älteste in der Reihe der Grabmonumente“.[2] Das Grabdenkmal befindet sich an der Südwand im Stiftschor der Schlosskirche St. Michael in Pforzheim. Das Werk zeigt eine Ädikula mit Rundbogen und Masken, in dem die Statue des Fürsten in voller Rüstung steht. Nach dem Krieg wurde das Werk aus den verbliebenen Originalteilen von Fritz Theilmann in den Jahren 1951 bis 1952 wieder zusammengesetzt.


Inhaltsverzeichnis

Urheber

Mathias Köhler äußert sich auch über den Bildhauer des Kunstwerks: „das Grabdenkmal für Markgraf Albrecht den Jüngeren von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach gen. Alcibiades … wird dem sog. ‚Meister der Karlsburg‘ bzw. seiner Werkstatt zugeschrieben.“[3]

Hans Rott schreibt diesem Bildhauer die in der Pforzheimer Schloßkirche befindliche Stiftungstafel des Johann Widmann von Möchingen zu, dem bekannten Leibarzt Markgraf Christophs I. Dazu die Grabdenkmäler der Markgrafen Bernhard den Jüngeren und Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach. Beide Werke sind im architektonischen Aufbau und in der Komposition identisch.

Der 1553 kurz vor seinem Vater Ernst verstorbene Markgraf Bernhard d. J. erhielt zuerst sein Grabdenkmal. Als im Jahre 1557 der Brandenburger Albrecht Alcibiades im Schloß seines Schwagers Karl in Pforzheim verstarb, wurde derselbe Bildhauer beauftragt, nach dem Vorbild des bereits geschaffenen Bernhard-Epitaphs ein Grabdenkmal für dem Brandenburger zu gestalten. Der Superintendent und Hofprediger Jakob Heerbrand weist den Meister der Karlsburg als Urheber des brandenburgischen Grabdenkmals aus.

Einzelnachweise

  1. K. Schaefer: Die Grabmäler der Markgrafen von Baden in der Schlosskirche zu Pforzheim. In: Mitteilungen aus dem Germanischen Nationalmuseum. BandVI, 1898, S.36–44.
  2. Timm 2004, S. 230.
  3. Mathias Köhler: Ev. Schloss- und Stiftskirche St. Michael Pforzheim. Regensburg 1996, S. 35.

Literatur

siehe auch

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